Robotic AG beim Deutschlandfinale in Passau

Unser Roboter in Aktion
Simon Kolb, Herr Plag, Clemens Früauff (fehlend: Paul Nehme)

Die Schüler der Robotic AG waren wieder erfolgreich: Beim Regionalentscheid des WRO-Wettbewerbs (World Robot Olympiad) am 26.5.18 in Haßloch hatten sie mit ihrem Team GyRobOppenheim, bestehend aus Clemens Früauff, Simon Kolb und Paul Nehme, in der Kategorie „Regular – Junior“ bereits den Titel ‚Landessieger Rheinland-Pfalz‘ errungen. Zudem qualifizierten sie sich durch den zweiten Platz in der Gesamtwertung für das Deutschlandfinale der WRO.

Es verblieben nun noch drei Wochen bis zum Finale, in denen die Schüler viele Stunden ihrer Freizeit in den Bau und die Programmierung des Roboters investierten, um ihn weiter zu optimieren. Neben dem Spaß am Tüfteln motivierte sie dabei die Aussicht auf das Weltfinale in Thailand oder ein Roboter-Event auf den Philippinen.

Vom  15. bis 17. Juni reisten die Schüler dann mit ihrem Team Coach Herrn Plag und zwei Eltern zum Finale nach Passau. Dort waren insgesamt 97 Teams aus ganz Deutschland zusammengekommen, um in verschiedenen Kategorien und Altersklassen gegeneinander anzutreten. In vier Durchläufen, von denen die zwei besten gewertet wurden, musste unser Roboter beweisen, was er kann. Hierzu musste er auf dem Spielfeld, passend zum diesjährigen Thema „Präzisions-Ackerbau“, fruchtbare von unfruchtbaren Ackerflächen anhand von Farben unterscheiden können und Lego-Setzlinge auf den fruchtbaren Ackerflächen absetzen.

Am Ende hieß es Platz 11 von 30, was zwar nicht für das Weltfinale reichte (Plätze 1-4), aber trotzdem ein großer Erfolg war. Auch die Erfahrungen und die Eindrücke des Wettbewerbs sind ein wichtiger Zugewinn, auf welchem die Schüler aufbauen können.

Robotic AG qualifiziert sich erneut für Deutschlandfinale

Unser Roboter auf dem Spielfeld
Paul Nehme, Clemens Früauff (fehlend: Simon Kolb)

Die Schüler der Robotic AG waren wieder erfolgreich: Beim Regionalentscheid des WRO-Wettbewerbs (World Robot Olympiad) am 26.5.18 in Haßloch belegte unser Team „GyRobOppenheim“ den zweiten Platz der Kategorie „Regular – Junior“ und qualifizierte sich somit für das Deutschlandfinale am 16. und 17. Juni 2018 in Passau.

Die Schüler Simon Kolb, Paul Nehme und Clemens Früauff waren bereits morgens mit ihrem Team Coach Herrn Plag und zwei Vätern als Zuschauer angereist. Nachdem in der Probephase am Vormittag noch alles gut zu laufen schien, gab es in den ersten beiden Durchläufen ein paar kleinere Anlaufschwierigkeiten, vermutlich bedingt durch eine Fehlfunktion eines Sensors. Im dritten und vierten Lauf wurden dann aber jeweils fast alle Aufgaben des Parcours tadellos von unserem Roboter gelöst und es gab jeweils 175 von 180 möglichen Punkten. Die Punkte aus den zwei besten Durchläufen wurden schließlich addiert und reichten am Ende deutlich zum zweiten Platz. Zudem erhielt GyRobOppenheim den Preis für das beste rheinland-pfälzische Team, der mit einem Gutschein für neues Robotermaterial dotiert war.

Bis zum Deutschlandfinale gibt es nun noch einiges zu tun: Der Roboter muss optimiert werden, um die maximale Punktzahl erreichen zu können. Da bei Punktgleichheit außerdem die benötigte Zeit einbezogen wird, muss der Roboter die Aufgaben auch noch möglichst schnell lösen können. Die Schüler investieren derzeit viele Stunden ihrer Freizeit in den Bau und die Programmierung des Roboters. Dabei haben sie neben dem Spaß am Tüfteln auch stets das Ziel vor Augen, durch erfolgreiches Abschneiden beim Deutschlandfinale ein Ticket für das Weltfinale in Thailand zu lösen. Hierfür drücken wir ganz fest die Daumen!

Zum Schluss vielleicht noch eine kleine Erläuterung zu unserem Teamnamen GyRobOppenheim, der immer wieder Fragen aufwirft: In diesem kunstvollen Namen haben die Schüler mehrere Aspekte verarbeitet:

Gy – Gymnasium

GyRo – Ein Gyrosensor registriert und misst Drehbewegungen; auch unser Roboter arbeitet mit einem solchen Sensor, um sich zu orientieren und in die richtige Richtung fahren zu können

Rob – Roboter

Oppenheim – Da kommen wir her!

Robotic AG ist Rheinland-Pfalz Sieger

Simon Kolb, Paul Nehme, Karoline Kny, Claudia Tschepke-Fröhlich
Im Wettbewerb
Siegerehrung

Das Team GyRobOppenheim unserer Schule war erneut erfolgreich. Drei Schüler der Robotic AG haben am WRO Wettbewerb (World Robotic Olympiad) am Pfingstsamstag in Ingelheim als Landessieger den ersten Platz belegt und sich somit für das Deutschlandfinale in wenigen Tagen in Schweinfurt qualifiziert. Nun bereiten sich Karoline, Paul und Simon in kürzester Zeit auf den anstehenden Wettbewerb vor: Sie optimieren den Roboter, verbessern die Programmierung. Dafür verwenden sie jede freie Minute – sogar ihre freie Zeit an den Nachmittagen. Die Zeit drängt - das Team hat sich zum Ziel gesetzt, sich für das Weltfinale im November in Costa Rica zu qualifizieren. Dafür müssen sie unter die 3 besten Teams in Schweinfurt kommen. Keine leichte Aufgabe… 

Die betreuenden Lehrer leisten Unterstützung in der Besorgung von Materialien, Bau eines Tisches und der Organisation. Auch die übrigen Schüler der AG, die nicht mit zum Wettbewerb kommen konnten, unterstützen ihr Team. Es gibt noch eine weitere Chance für das viertplatzierte Team – sie fliegen im August nach Peking zu einem Wettbewerb. Ansporn genug, in der Kürze der Zeit alles zu geben!

FLL-Wettbewerb Rockenhausen

Wie bereits im Artikel vom 17.11. erwähnt, hat die Robotik AG "Gyroboppenheim" am 23.11. am First Lego League Wettbewerb in Rockenhausen teilgenommen.

Es gab dort vier verschiedene Kategorien, die je einzeln und zusammen bewertet wurden. Die Einzelkategorien lauteten: Robo Challenges, Robo Design, Teamwork und Forschungsauftrag.

In der Robo Challenge funktionierte unser Programm leider nicht ganz so wie wir wollten, aber trotzdem wurden wir Siebter. Das Robo Design hatten wir von vornherein leider komplett übersehen, sodass wir dort nicht wirklich punkten konnten. In der Teamwork Aufgabe sind wir Vierter geworden, nur 4 Sekunden haben uns  vom dritten Platz getrennt.

Unser Trumpf war aber definitiv der Forschungsauftrag, für den wir eine Dogsitting Website (www.dogsitting-rhein-main.lima-city.de) erstellt haben. Diese haben wir mithilfe eines Rollenspiels präsentiert. Unser Auftritt hat die Jury überzeugt und wir wurden mit dem ersten Platz und somit einem Pokal belohnt.

In der Gesamtkategorie FLL Champion sind wir sogar Vierter geworden, was unseren Erwartungen mehr als gerecht wurde, auch wenn wir uns gerade nicht für die nächste Runde qualifiziert haben.

Lucas Klein, 10b

Robotic-AG des Katharinengymnasiums bereitet sich auf Wettbewerb vor

Von Kirsten Strasser, veröffentlicht in der Allgemeinen Zeitung Mainz - „Landskrone“  - Nachrichten Oppenheim vom 12.11.2016

OPPENHEIM - Der kleine gelbe Kerl macht seine Sache gut. Bedächtig fährt er erst an das Haifischbecken heran – und schiebt es dann an den vorgesehenen Platz, ohne den sich im Aquarium tummelnden Lego-Hai umzuwerfen. Glücklicherweise: Ein kippender Fisch, das bedeutet Punktabzug. Doch die Verschiebung des Aquariums ist nur eine der vielen Aufgaben, die der Roboter auf dem großen Lego-Parcours lösen muss. Mit der Bedienung der Melkmaschine hapert es doch gewaltig ...


Zehn Jungen nehmen teil

Noch. Denn knapp ein Dutzend Schüler, die jüngsten zehn, die ältesten 16 Jahre alt, sind unermüdlich dabei, ihren Roboter auf Vordermann zu bringen und ihm noch so einige Kunststückchen beizubringen. „Gyroboppenheim“ nennt sich die jahrgangsübergreifende Arbeitsgemeinschaft am Gymnasium zu St. Katharinen, die sich derzeit intensiv auf die Teilnahme am Regionalwettbewerb „First Lego League“ am 23. November in Rockenhausen vorbereitet.

„Es macht großen Spaß, die Schüler so motiviert bei der Arbeit zu sehen“, freut sich die Physik- und Mathematiklehrerin Claudia Tschepke-Fröhlich. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Erich Kutschinski betreut sie die Robotic-AG. Zehn Jungen – kein Mädchen bekundete Interesse – hat Tschepke-Fröhlich unter ihren Fittichen. „Animal Allies – Beziehungen zwischen Mensch und Tier erforschen“ heißt das Motto des Lego-Wettbewerbs in diesem Jahr – es geht also um Tiere. Mit „Lego Mindstorms“ müssen die Teams einen vollautomatischen Roboter bauen und programmieren. „Eine ganz schöne Herausforderung“, findet Julius – „aber sich dieser zu stellen, ist ja genau der Spaß dabei.“

Und so geht es „Gyroboppenheim“ gar nicht so sehr ums Gewinnen – obwohl es natürlich schon schön wäre, wenn am 23. November ein guter Platz rausspränge für das Oppenheimer Team. Bewertet wird zum einen, wie der Roboter den „tierischen“ Parcours bewältigt – aber auch, wie er designt ist.

Zusatzaufgabe ist zudem die Erstellung einer „Forschungsarbeit“, die sich mit Mensch und Tier beschäftigt – „Gyroboppen-heim“ hat sich dazu entschlossen, eine Website zu gestalten, auf der sie Hundehalter und Hundefreunde zusammenbringt.

Oma bringt Teammitglied auf zündende Idee

Inspiriert wurde Teammitglied Paul durch seine eigene Oma. Als deren Hund starb, wollte sie sich keinen eigenen mehr anschaffen – aus Angst, dieser könnte sie überleben. „Lust, sich ab und an um ein Tier zu kümmern, hätte sie aber schon“, berichtet der Achtklässler. Das brachte ihn und seine Teamkollegen auf die zündende Idee: Hundebesitzer mit zu wenig Zeit für ihren Vierbeiner sollen übers Internet Kontakt bekommen zu Tierfreunden, die Spaß dran haben, sich zeitweise als „Dogsitter“ zu betätigen. „So etwas gibt es natürlich schon“, sagt Lehrerin Tschepke-Fröhlich. „Neu bei uns ist aber, dass das Angebot kostenfrei ist und auf Freiwilligkeit basiert.“ Die Seite (www.dogsitting.gym-oppenheim.de) kann schon besucht und besichtigt werden, ist aber noch nicht „scharf geschaltet“.

„Ziel ist es aber durchaus, dass wir das irgendwann tun“, bekräftigt Tschepke- Fröhlich. Mit Computerpräsentation und Rollenspiel wollen die Jungs ihr „Forschungsprojekt“ beim Wettbewerb vorstellen.


Ebenfalls bewertet wird dort die soziale Kompetenz des Teams. Wurden alle Mitglieder eingebunden? Ist der Umgang mit den Mitbewerbern fair und respektvoll? Die stundenlange Arbeit an Website und Roboter habe sie auf jeden Fall zusammengeschweißt, sagt Julius, Klassenstufe 11. Jeder bringe seine Stärken ein: „Wir haben welche dabei, die sind Cracks im Programmieren, andere sind ganz stark im Designen.“ Und ganz klar sei, findet Zehntklässler Lucas: „Einer lernt vom anderen.“

Bilder vom Michael Bahr

Dog-Sitting Website
Dog-Sitting Website
Legoroboter im Parcours
Legoroboter im Parcours