Exkursionen im Fachbereich Bildende Kunst

 

 

Patrick Angus. Private Show

Eine kleine Schülergruppe entschloss sich das Angebot des Kunstlehrers Herrn Weber anzunehmen und am 22.März an einer Exkursion nach Stuttgart in die Sonderausstellung „Private Show“ von Patrick Angus teilzunehmen.

Patrick Angus ist ein relativ unbekannter Künstler, der in Stuttgart zum ersten mal eine Austellung dieser Größe und Spannweite erfährt. Der 1953 in Kalifornien geborene Künstler verarbeitet dabei hauptsächlich seine Erfahrungen mit der Gay-Szene in New-York in den 80er Jahren und beleuchtet sie dabei sowohl sehr persönlich als auch unter historischen Aspekten. Er zeigt dabei schonungslos alle Facetten, die die Gay-Szene in New York zu dieser Zeit geboten hat. Ebenfalls dokumentiert er nebenbei sein eigenes Leben  bis zu seinem 1992 durch Aids ausgelöstem Tod.

Die Erwartungen der bunten Truppe an diese Ausstellung waren sehr gemischt: Von erwartungslos und  völlig unvoreingenommen bis zu bereits ausführlich informiert, jeder hatte im Vorfeld andere Vorstellungen von dieser Ausstellung. Im Fazit jedoch war keiner enttäuscht. Wenn man sich also noch zufällig bis zum 8. April in Stuttgart aufhalten sollte, ist die Ausstellung unbedingt zu empfehlen, bei Interesse an dem Thema kann sich sogar die lange Fahrt bis nach Stuttgart lohnen. Denn sie bietet einen selten Einblick in ein nicht oft angesprochenes Thema, in das man sonst selten so offene Einblicke erhält.

Julian Moghtader, 12bk3

„SOS Brutalismus – Rettet die Betonmonster!“

Exkursion des 12bk3 am 14.3.18 nach Frankfurt

 

In Jahrgangsstufe 12 kommt der Pflichtgrundkurs für ein Jahr zum regulären Grundkurs BK hinzu. In dieser kurzen Zeit soll ein Einblick in Theorie und Praxis des Fachs ermöglicht werden.

Nach einer intensiven Auseinandersetzung mit klassischer Malerei schien mir ein Vorstoß in jüngste Vergangenheit und Gegenwart sinnvoll zu sein. Und so wurde der Kurs „brutal“ in das kalte Wasser der benachbarten Stadtplanung geworfen.

Nach einer kurzen S-Bahn-Fahrt waren wir mitten im Herzen der „Neuen Frankfurter Altstadt“ und erhielten gut ein halbes Jahr vor der offiziellen Eröffnung eine Vorstellung von der Neubebauung (oder Teilrekonstruktion) des Römerbergs. Dort wurde vor wenigen Jahren das brutalistische Technische Rathaus beseitigt, um pseudo-barocken Bürgerhäusern Platz zu machen. Aber sind diese ungeliebten Bauwerke nicht schon ein Teil des architektonischen Erbes?

Das DAM (Deutsches Architekturmuseum) am Museumsufer geht dieser Frage nach (noch bis zum 2. April). Ein begeisterter Architekt führte den ExkursionsteilnehmerInnen die Vielfalt des internationalen Brutalismus vor und vielleicht, vielleicht ist es ihm sogar gelungen, an die SchülerInnen einen Teil seiner Faszination weiterzugeben.

En passant sahen wir natürlich auch die geleckten Glasfassaden des Bankenviertels: ein merkwürdiger Kontrast zu gealtertem Béton brut.

 

Frank Weber

Die Kaiserdome am Rhein

Exkursion des 11bk2 nach Mainz, Speyer und Worms

12.06.15

 

Die drei mächtigen romanischen Dome am Rhein benötigten jeder für sich hunderte von Jahren zur Erbauung – zur Besichtigung von allen dreien reicht ein Tag, aber der hat es in sich…

Der BK-Kurs 11bk2 brach am Freitag, dem 12.06., zu einer Exkursion auf, die die TeilnehmerInnen mit den größten romanischen Kirchen unserer näheren – heimatlichen – Umgebung vertraut machen sollte. Gut gerüstet waren sie mit Referatsunterlagen, Handouts, Handys und vielen Wasserflaschen, denn das Wetter war wieder einmal schweißtreibend.

Das Prinzip lautete: Schüler führen Schüler, und so stellte jeder dem Rest der Gruppe einen Teilaspekt vor: die Baugeschichte, die Komposition, romanische Stilelemente oder herausragende Persönlichkeiten wie Willigis oder St. Martin.

Mit der Bahn wurden die Entfernungen überbrückt, und so war es tatsächlich möglich, mit Mainz beginnend über Worms nach Speyer zu gelangen und innerhalb kürzester Zeit drei im Wesentlichen ähnliche und doch im Detail so verschiedene Meisterwerke der Architektur selbst zu sehen - zu „erfahren“! – und zu vergleichen.

Anstrengend war’s – aber die Stimmung war gut. Danke, dass ihr durchgehalten habt!

 

Frank Weber

Max Slevogt - Neue Wege des Impressionismus. BK-Schüler besuchen das Landesmuseum

Die 10c vor dem Landesmuseum
Die 10c vor dem Landesmuseum

Max Slevogt in Mainz - Unterrichtsgang der 10c am 02.10.14

Vom 4. Mai bis zum 12.Oktober war im Landesmuseum Mainz eine Ausstellung der Werke von Max Slevogt (1868-1932), einem der größten Künstler des deutschen Impressionismus.

1884 begann seine künstlerische Karriere in der Akademie der bildenden Künste in München. Hier malte er seine ersten Werke, welche anfangs noch größtenteils aus „brauner Soße“ bestanden, später aber in einer impressionistischen Farbvielfalt mündeten. So brachte er den Impressionismus zurück, welcher seit zwanzig Jahren in Vergessenheit geraten war.

Das Museum war interessant gestaltet, so war der Raum, in welchem seine früheren Werke mit verschiedenen Brauntönen hingen, abgedunkelt und nur mit wenigem künstlichem Licht beleuchtet. Die Stimmung in diesem Raum war bedrückend und seriös, während der andere Raum durch Fenster hell erleuchtet wurde und sich eine muntere, lockere Stimmung ausbreitete.

Zum Ende des Tages musste eine Schülerin vor der Abreise noch zur Toilette, was dazu führte, das wir sie im Museum vergaßen.

Insgesamt hat sich der Ausflug definitiv gelohnt und diente als guter Ersatz des Wandertages.

Janis Wonschik, 10c

Exkursion „MAX SLEVOGT – Neue Wege des Impressionismus“

Der Grundkurs 11 vor dem Landesmuseum

Unterrichtsgang des 11bk2 ins Landesmuseum Mainz am 08.10.14

Am Nachmittag des 8. Oktobers 2014 startete der Grundkurs Bildende Kunst (Herr Weber) eine Exkursion in das Landesmuseum nach Mainz. Dort war von dem 4. Mai bis zum 12.Oktober 2014 eine Sonderausstellung zu Max Slevogt.

Max Slevogt (1868 – 1932) war neben Max Liebermann und Lovis Corinth einer der berühmtesten deutschen Impressionisten. In der Ausstellung „Max Slevogt – Neue Wege des Impressionismus“ wurde in zwei unterschiedlichen Ausstellungsräumen die beiden Schaffensperioden Slevogts gezeigt. Im ersten Ausstellungsraum ging es um die Anfangszeit von Max Slevogt, wo viele Werke von der dunklen Münchner Ateliermalerei ausgestellt wurden. Im zweiten Raum hingegen, welcher im Gegensatz zu dem vorigen Raum sehr hell und offen gewirkt hat, hingen Werke aus Slevogts späterer Zeit. Diese Gemälde wurden, ganz anders als in der dunklen Ateliermalerei, mit raschen Pinselstrichen und hellen Farben gemalt.

Herr Weber gab uns zusätzlich noch zwei Arbeitsblätter, die wir bei dem Museumsbesuch bearbeiten sollten. Dadurch bekamen wir ganz andere Eindrücke von den Werken, die wir zwar zum Teil schon von Abbildungen kannten, aber im Original eine ganz andere Wirkung auf uns hatten.

Zum Schluss durfte jeder Schüler noch ein Gemälde vorstellen, welches ihn besonders beeindruckt hat.

Nach diesem meiner Meinung nach gelungen Nachmittag im Museum haben wir nicht nur viel über Max Slevogt erfahren,  sondern auch gelernt, Museen mit anderen Augen zu wahrzunehmen.

 

Eva Trost, 11bk2

Exkursion zum Städel vom 6. Mai 2013

Aus aktuellem Anlass unternahm der Kunst-Leistungskurs der 12. Klasse am 6.5.13 eine nachmittägliche Exkursion ins Frankfurter Städel, um neben dem expressionistischen Teil der Dauerausstellung die Sonderausstellung „Schönheit und Revolution - Klassizismus 1770 bis 1820“ zu besuchen.

Der Kurs brach direkt nach der 6. Stunde mit dem Zug über Mainz nach Frankfurt auf. Nach einer kleinen Stärkung und einem fünfzehnminütigem Fußweg erreichten wir das Städel.  

Als erstes besuchten wir die expressionistischen Werke, unter anderem von großen Namen wie Ernst-Ludwig Kirchner, Erich Heckel oder Emil Nolde und wir erfuhren mehr über die „Brücke“, die Keimzelle des Expressionismus in Deutschland. Nach einer Begutachtung der Werke stellten wir fest, dass die Vorlieben der Kursmitglieder doch sehr weit auseinander liegen. 

Das Hauptaugenmerk der Exkursion lag aber auf der Klassizismus-Ausstellung. Sie reicht von den Anfängen über politische Einflüsse während der französischen Revolution bis zum Ende des Klassizismus und dem Übergang zur Romantik. Hier teilte sich die Gruppe auf, um nach ca. einer halben Stunde den jeweiligen Raum in einem Kurzreferat vorzustellen, sowie eine kurze Analyse zu einem selbst gewählten Werk zu liefern. Highlights waren die Gemälde von Jacques-Louis David und die Heben von Canova und Thorvaldsen.

Nach dem Abschluss des selbstgeführten Rundgangs begaben wir uns auf den Heimweg und kamen um 19 Uhr wieder in Oppenheim an.

 

Text: Alexander Blödel, BK Leistungskurs 12

Domexkursion - Mainz, Worms und Speyer

Im Juni 2012 startete der Leistungskurs Bildende Kunst unter Leitung von Herrn Weber seine Exkursion  zu den drei Kaiserdomen in Mainz, Worms und Speyer zur Veranschaulichung des Themengebietes der romanischen Architektur. Entgegen der Baugeschichte fingen wir in Mainz bei dem jüngsten der drei Dome an und arbeiteten uns über Worms zu Speyer durch.

Um die Dome näher kennenzulernen hatten wir in Kleingruppen zuvor einen Kurzvortrag über die Geschichte, Außen- und Innenarchitektur vorbereitet, welche wir jeweils zu dritt vorstellten.

In Mainz angekommen stellte uns die erste Gruppe mit Leonore Schaefer, Michele Hebel und Alina Novoselic den Dom mit ihren Vorträgen vor, und anschließend hatten wir noch genügend Zeit, ihn auf eigene Faust zu betrachten und zu erkunden.

Herr Weber gab uns zusätzlich anhand einiger Dommodelle Informationen über die Hintergründe der Entwicklung des sakralen Bauwerkes.

Nach kurzer Verschnaufpause ging es weiter nach Worms, wo uns dieses Mal Alexander Blödel, Anja und Katharina Matejcek den Wormser Dom näher brachten. Auch hier bekamen wir genügend Zeit, um uns selbst ein Bild von dem teilweise wegen Restaurationsarbeiten verdeckten Bau zu machen.

Als letzte Station unserer Exkursion besuchten wir den Speyrer Dom, für den nun Hanna Andreef, Ai Duyen Luong und Lisa Emanuel ihre Vorträge hielten.

Und nach einer letzten Abschlussbesprechung traten wir alle den Heimweg an und waren um einige romanische Erfahrung reicher. 

Text: Hanna Andreef, Lisa Emanuel

 

Bildergalerie

Leistungskurs BK 12
Leistungskurs BK 12 vor dem Städel
Leistungskurs BK 12 vor dem Wormser Dom
Leistungskurs BK 12 vor dem Wormser Dom

Fachbereich Bildende Kunst