Austausch mit dem Collège Jean Philippe Rameau in Versailles

Dieser Austausch hat als Orchesteraustausch begonnen und läuft seit 2009 als Sprachaustausch weiter.  In jedem Jahr werden ca. 25 Jungen und Mädchen aus allen 8. Klassen ausgewählt, die bereit sind, für eine Woche einen französischen Gast zu beherbergen und für sieben Tage nach Frankreich zu fahren. Die französischen Schülerinnen und Schüler kommen in der Regel im April zu uns, wir fahren meist Anfang Mai nach Frankreich.  

Organisation und Begleitung: Heike Krämer, Mechthild Greve

 

 

Termine für den Schüleraustausch mit Versailles 2019

 

Die Termine für 2019 stehen fest :

Besuch der Franzosen bei uns : 11. bis 18. April 2019
Unsere Fahrt nach Frankreich: 21. bis 28. Mai 2019

Versailles-Austausch 2018

Vom 16.03 bis zum 23.03.2018 sind unsere Austauschschüler aus Frankreich in Oppenheim gewesen und haben die hiesige Umgebung besichtigt. Neben Besichtigungen von Oppenheim, Mainz, Worms und Heidelberg gab es noch zwei Unterrichtsstunden und das Wochenende mit uns. Da das Wetter in dieser Woche verrückt gespielt hat, konnte man sowohl am Oppenheimer Damm im Schnee Schlittenfahren als auch unter der Woche eine Fahrradtour machen. Als mein Austauschschüler weggefahren ist, habe ich mich schon darauf gefreut, ihn in Frankreich wiedersehen zu können.

„Bonjour“ hieß es dann endlich als wir unsere Austauschpartner nach einer 6-stündigen Fahrt mit Zug und Bus am Collège Jean-Philippe Rameau am 23.05.2018 in Versailles endlich wiedertrafen. Nachdem ich mich dann bei meiner Gastfamilie eingelebt hatte, begann das Erlebnis in Frankreich für mich.

Am darauffolgenden Tag haben wir den Markt in Versailles besichtigt. Leider konnten wir das Schloss als Gruppe nicht besichtigen, weil dort an diesem Tag Verhandlungen mit den Gewerkschaften stattfanden. Da die Franzosen mittwochs nur bis um 12:00 Uhr Unterricht haben, verbrachten wir den restlichen Tag bei unseren Gastfamilien.

Am Donnerstag besuchten wir Paris und haben vorerst in Kleingruppen das Louvre erkundet. Die Mona Lisa (La Joconde) war kleiner als erwartet, und sie war umgeben von Menschen aus der ganzen Welt.

Notre-Dame, L‘Hôtel de Ville (das Rathaus) und Shopping standen am Donnerstag noch auf dem Programm.

Am Freitag waren wir am höchsten Punkt in Paris, das Montmartre. Gefühlte 1000 Stufen sind wir gelaufen, um das Highlight dort zu sehen: Sacré-Cœur. Es hat sich gelohnt. Auf der schneeweißen Kathedrale hat man einen Ausblick über ganz Paris und noch weiter. Es war super!

Nachdem wir den Abstieg gemeistert hatten, ging’s auf zu den Kuppeln von ‚Printemps‘. Auf der wunderschönen Mosaikkuppel von dem Einkaufscenter gab es eine Aussichtsplattform. Es kam mir so vor, als ob ich den Eiffelturm berühren könnte.

Das Wochenende verbrachten wir bei den Gastfamilien. Viele von uns sind in den größten Miniaturpark von Europa gegangen, in dem man ganz Frankreich in einer Stunde sehen kann: France miniature. Andere haben im Schlosspark gepicknickt oder sind schwimmen gegangen.

Am Montag, unserem letzten Tag in Paris, haben wir den Eiffelturm, den Triumphbogen und die Champs-Élysées besichtigt. Der Eiffelturm war viel größer als ich es je erwartet habe. Von dort oben konnte man die meisten Sehenswürdigkeiten von Paris sehen.

An dem letzten Tag haben wir noch zwei Stunden am Unterricht im Collège teilgenommen und dann ging es schon zurück mit einem ICE nach Deutschland. Wir sind mit einem anderen Zug als geplant gefahren, da wegen einem Streik unser Zug ausgefallen war.

Für mich ging die Zeit viel zu schnell um und ich würde mir wünschen, ich hätte länger bleiben können. Aber die Freundschaft mit meinem Austauschpartner und tolle Erfahrungen aus Frankreich bleiben.

Merci pour le bien temps, au revoir France et nous allons revenir!

Gil Hermanns, 7d