Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe finanziert einen Erste-Hilfe-Kurs für Schüler

Am 18.und 19. September 2017 fand der Erste-Hilfe-Kurs statt, und dort habe ich viel gelernt, z. B. dass man – falls noch keine Hilfskräfte vor Ort sind und wenn man persönlich kann - gesetzlich verpflichtet ist, zu helfen. Aber der Eigenschutz geht vor. Man darf sich nicht selbst in Gefahr bringen.

Wenn man einen Verletzen findet, sollte man die drei A benutzen. Diese werden auch das Disco Prinzip genannt:

-Anschauen

-Ansprechen

-Anfassen.

Falls es jedoch dazu kommen sollte, dass man einen bewusstlosen Menschen findet, muss man zuerst hören, ob er noch atmet. Wenn nicht, sollte man einem Passanten sagen, er soll die 112 anrufen.

Der Notruf wird abgesetzt, indem die sechs W mitgeteilt werden. Diese lauten:

- Wo… ist es passiert?

- Welche Verletzungen?

- Wie viele Verletzte?

- Was ist passiert?

- Wer meldet es?

- Warten - auf Rückfragen!

Dann geht`s weiter mit der Ersten Hilfe: dreizigmal auf das Herz drücken und danach zweimal Mund- oder Nasenbeatmung machen. Das macht man so lange, bis der Notarzt da ist. Genau das haben wir auch mit zwei Puppen gemacht. Außerdem haben wir den Rautek-Rettungsgriff, den Heimlich-Handgriff und die stabile Seitenlage gelernt und einen Druckverband angelegt. Und wir haben erfahren, wie der Kutschersitz einem Asthmatiker helfen kann, wieder Luft zu kriegen.

Ich bin sehr froh, dass ich den Erste-Hilfe-Kurs mitgemacht habe, weil ich mich jetzt viel sicherer fühle, falls mal wieder ein Unfall, z. B. mit dem Schulbus passieren sollte.

Text: Elisabeth Kinsky, Klasse 6c