Lernort Bauernhof - Ein Erlebnis für klein und groß!

Am Freitag, dem 5.5.17 besuchte die Klasse 5f unserer Schule im Rahmen des Erdkunde - und NAWI-Unterrichts zusammen mit ihren Lehrern Herrn Goller und Frau Dr. Würdig die „Grasfresser“ in Gimbsheim, um hautnah zu erleben, wie artgerechte Tierhaltung in Einklang mit Nachhaltigkeit und Erzeugung von Biorindfleisch funktionieren.

Dazu durften die Kinder dann den Besitzer Hans Gugumus ausgiebig mit Fragen rund ums Rind löchern und bereitwillig fand dieser auf jede Frage auch eine Antwort. Nachdem die Schüler einen kurzen Vortrag über die Philosophie der Grasfresser, den Umgang mit den Tieren und deren Vermarktung gehört hatten, ging es dann raus ins Feld zu den Weiden, wo die Tiere ganzjährig bei jeder Witterung stehen.

Dort wurde zunächst ein „Kinderkäfig“ aufgebaut, danach gab es letzte Instruktionen, wie man sich den Tieren gegenüber verhält und dann wurden die Tiere gerufen. Gut geschützt konnten die Schüler dann die Tiere beobachten und streicheln, bekamen frische Milch und fragten eifrig weiter…

Abschließend ging es dann wieder zurück zum Hof, wo die Kinder die Chance hatten, eine Salami vom Galloway bei einer Schätzfrage zu ergattern.

Wie die Kinder das den Lernort und Erlebnis Bauernhof aus ihrer Sicht schildern, können Sie auf der Homepage des St. Katharinen Gymnasiums nachlesen!

Wer sich für die Arbeit der Grasfresser näher interessiert oder auch einmal einen Ausflug nach Gimbsheim unternehmen möchte, kann sich gerne auch unter http://www.grasfresser.com informieren.

Bauernhofbesuch bei Hans

Am 5.5.2017 fuhren wir morgens mit dem Zug nach Guntersblum und von da aus nach Gimbsheim. Wir liefen dann noch eine Viertelstunde zu dem Bauernhof von Hans.

Hans hält Galloway-Rinder und Schafe. Die Rinder sind Nutztiere und dienen zur Produktion von Fleisch. Hans und seine Familie halten die Rinder artgerecht, das heißt, dass sie eine saftige Wiese, gutes Futter, und viel Freiheit haben. Die Kälber werden nicht gleich von der Mutter weggenommen. Wie in der Wildbahn darf das Kalb bei der Mutter bleiben und ihre Milch trinken.Aber irgendwann muss das groß gewordene Kalb in eine andere Herde, damit der Vater (Bulle) sein Kind nicht deckt (befruchtet).

Als erstes gingen wir in den alten Stall und setzten uns auf Holzbänke. Vor den Holzbänken stand eine große Tafel, wo wir verschiedene Fragen aufschrieben, die wir Hans stellen wollten. Als wir fertig waren, gingen wir an  ein Gestell, wo die Tiere geschlachtet werden. Wir machten es mit Jonas vor (nur nicht das mit dem Traktor und er wurde natürlich nicht echt geschlachtet).

Kurz drauf packten wir unsere Sachen und liefen zu einer der Weiden, wo die Galloway-Rinder standen. Als wir ankamen, zäunten wir uns mit unseren Rucksäcken ein. Hans holte dann die Kühe auf die Weide, wo wir eingezäunt waren. Damit wir die Kühe aus der Nähe sehen konnten, stellten wir 8 Krüge mit Futter drin einen halben Meter vor unseren Käfig entfernt auf.

Wir sahen auch kleine Kälber, die immer Nähe bei der Mutter gesucht haben. Hans hatte auch so Schrubber bürsten dabei, damit wir die Kühe kraulen konnten. Der Höhepunkt war aber, dass viele Kinder auf dem Bullen sitzen durften. Gleichzeitig kraulten wir den Bullen mit den Bürsten.

Als wir wieder auf den Hof von Hans ankamen, machten wir noch ein Quiz um die Wurst. Die Frage war : Wie schwer ist die Wurst? Die Gewinner waren Lara und Svea. Wir machten noch ein Gruppenfoto und fuhren dann nach Hause. Dieser Ausflug war echt schön.

Text: Ana Dejas und Maria Hartmann (beide Klasse 5f)