Känguru-Wettbewerb 2017

 

Mit Begeisterung für das „Känguru der Mathematik“ nahmen auch in diesem Jahr zahlreiche SchülerInnen unseres Gymnasiums am Wettbewerb teil. Am 16. März 2017 stellten 410 TeilnehmerInnen der Stufen 5 bis 11 ihr mathematisches Können unter Beweis. Nach Auswertung des internationalen Mathematik-Wettbewerbs wurden die Teilnehmer mit einem kleinen Knobelspiel, einer Urkunde und einem Lösungsheft belohnt. 27 SchülerInnen erzielten so gute Ergebnisse, dass sie sich darüber hinaus über einen Sachpreis freuen konnten. Außerdem wurden 3 Schüler mit einem T-Shirt für den „weitesten Kängurusprung“ (größte Anzahl von aufeinander folgenden richtigen Antworten) ausgezeichnet.

 

K .Stegemann

 

Wir gratulieren ganz herzlich unseren Preisträgern:

1. Preise:

Anika Nurbegovic (5b)

Lasse Immel (5d)

Tobias Speer (5d)

Jonas Brenneisen (7a)

Torben Holderbaum (7a)

Jakob Eggloff ( 7h)

 

 

 

 

2. Preise:

Eva Braunbeck (5b)

Luca Carrión Amodeo (5b)

Mirian Lobe ( 6b)

Linda Schiener (6b)

Maren Weber ( 6b)

Kira Kohlmann ( 6c)

Linus Nurbegovic ( 7a)

 

3. Preise:

Mika Müller-Haeseler (5b)

Isabel Schön ( 5b)

Jette Immel ( 5c)

Marlene Macher ( 5c)

Clemens Früauff ( 5e)

Lea Zisgen ( 6f)

Lukas Haag ( 6g)

Marie Koch (6g)

Noé Deibel (7d)

Melissa Ehrlich (7d)

Simon Kolb (8h)

Felix Kirchhoff ( 9a)

Caroline Schimmel (10a)

Christian Manz (11MA2)

Känguru der Mathematik – der etwas andere Mathematikwettbewerb

Vor circa 20 Jahren von Mathematik-Lehrern und -Professoren in Australien aus der Taufe gehoben, entwickelte er sich zu einem Renner. Dazu einige Zahlen: Schülerinnen und Schüler aus Deutschland nahmen 1995 zum ersten Mal am Känguru-Wettbewerb teil. Es war ein Versuch an drei Gymnasien in Berlin mit insgesamt 184 Teilnehmern. Einhellige Meinung der Teilnehmer: Das macht richtig Spaß!  

Damit war klar, dass es weitergehen musste, denn wenn man in der Mathematik etwas gefunden hat, was die Freude am Fach befördert, sollte man keine Mühe scheuen, das zu pflegen und weiterzuentwickeln. Weltweit nahmen 2013 über 6 Millionen Schüler in mehr als 50 Ländern daran teil, allein in Deutschland waren es mehr als 850.000 Teilnehmer in über 9.500 Schulen.

Warum sich der Wettbewerb so fulminant entwickelt hat, liegt natürlich an seiner Machart: Abstrakt ausgedrückt dient er der Popularisierung der Mathematik; es soll durch die Aufgaben Freude an mathematischem Denken und Arbeiten – im sehr weiten Sinne – geweckt bzw. unterstützt werden. Die Aufgaben sind darum fast durchweg sehr anregend, heiter, ein wenig unerwartet. Die bei Schülerinnen und Schülern häufig vorhandene Furcht vor dem Ernsthaften, Strengen, Trockenen der Mathematik soll etwas aufgebrochen oder mindestens angekratzt werden, und, wie die Resonanz aus den Schulen zeigt, gelingt dies sehr gut.

Die Aufgaben sind so aufgebaut, dass für einen Teil bereits Grundkenntnisse aus dem Schulunterricht ausreichend sind, bei einem weiteren Teil ein tieferes Verständnis des in der Schule Gelernten und der kreative Umgang damit benötigt werden; hinzu kommen eine Reihe von Aufgaben, die allein mit etwas Pfiffigkeit oder gesundem Menschenverstand zu bewältigen sind und die sich sehr gut eignen, mathematische Arbeitsweisen unterhaltsam zu trainieren. 

Eine Besonderheit des „Känguru der Mathematik“ besteht darin, dass es ein Multiple-Choice-Wettbewerb ist, so dass der Schüler eine gefundene oder auch nur erahnte Lösung nicht exakt schriftlich begründen muss – im Unterschied zu den Gepflogenheiten im Mathematikunterricht. Der Schüler kann und soll sogar bei einigen Aufgaben spekulieren, indem er z.B. mit dem Ausschlussverfahren zur Lösung gelangt. Das nutzt der Wettbewerb aus, das macht ein Gutteil seiner Attraktivität aus. Jedoch geben die kleinen mathematischen Probleme der Aufgaben genug Stoff für eine kurzweilige und gewinnbringende Beschäftigung mit einer ganzen Reihe mathematischer Themen und sind vorsätzlich für eine Nutzung über den reinen Wettbewerb hinaus gedacht. Sie sollen in Arbeitsgemeinschaften, in Vertretungsstunden oder auch, wenn es gut passt, direkt im Unterricht – und dann natürlich ohne Vorgabe der Antworten – Verwendung finden.

Text: W. Gemmer, S. Seidel

 

Was gibt es zu gewinnen?

Preise sind, wie in den vergangenen Jahren, Experimentierkästen, interessante strategische Spiele, anspruchsvolle mathematische Puzzles und viele Bücher – ausgewählt unter dem Gesichtspunkt, dass sie geistig anspruchsvoll, anregend und geeignet sind, Kreativität wie auch soziales Verhalten zu fördern. Außerdem werden die (Aller-)Besten aus den Klassenstufen 9 und 10 in internationale Mathecamps eingeladen, und für die Besten aus der Sekundarstufe II gab es in diesem Jahr eine (knappe) Woche am Deutschen Museum in München und einen Aufenthalt in Berlin. Genau setzen sich die Preise folgendermaßen zusammen:

1. Preise sind Experimentierkästen und anspruchsvolle Strategiespiele sowie, für die allerbesten Teilnehmer aus den Klassen 7 bis 13, Einladungen zum internationalen Mathematikwettstreit „DATCH – das Känguru”, in internationale Mathe-Camps bzw. zu Kultur- und Bildungsaufenthalten.

2. Preise sind neben Büchern komplizierte Puzzles und interessante Spiele zum Spielen zu zweit oder Spiele zum Alleinspielen, mit denen man auf anregende Weise vorauszuplanen lernt.

3. Preise sind Quiz- und andere Bücher, kleine Spiele, Puzzles und interessante, anspruchsvolle Kartenspiele. 

Mehr unter www.mathe-kaenguru.de