Medienkompetenz

Die modernen Kommunikationswege des Internets ermöglichen eine aktuelle Information unserer Elternschaft über die Aktivitäten unserer Schule. Sie bergen aber auch große Gefahren, wie z.B. die Chatrooms. Die vermeintliche Anonymität in diesen Chatrooms verleitet dazu, sowohl sprachlich niederstehende, als auch diskriminierende bis hin zu obszönen Formulierungen zu verwenden, die beleidigend, drohend und auch menschenverachtend sein können. Ein weiteres Merkmal ist es, über bildverarbeitende Programme Bilder von Personen zu veröffentlichen, die allerdings in keiner Weise mit der dargestellten Person auch nur die geringste Ähnlichkeit haben bis auf das Gesicht vielleicht.

Aus gegebenem Anlass darf ich Sie wiederum, sehr geehrte Eltern, bitten, sich mit diesen neuen Kommunikationsforen, die Ihre Kinder wie selbstverständlich benutzen, auseinanderzusetzen und erziehend auf Ihre Kinder einzuwirken, keinen Missbrauch zu betreiben.

Sollte eine Schülerin bzw. ein Schüler bezüglich solcher niederträchtiger Methoden enttarnt werden, werde ich konsequent auf eine Verweisung dieser Schülerin / dieses Schülers von der Schule hinarbeiten.

In besonderen Workshops bieten wir erstmals in diesem Schuljahr den Schülerinnen und Schülern der 6. Jahr­gangsstufe Informationen zu den oben genannten Themen an, um sie für den Umgang mit den verschiedenen Foren im Internet zu sensibilisieren.

Neue Medien

Die digitalen Medien sind ein fester Bestandteil unseres Lebens geworden und nicht mehr daraus wegzudenken. Während die Elterngeneration noch eine Zeit ohne Computer und Handys kennt, werden unsere Kinder selbstverständlich damit groß. Deshalb ist es wichtig, dass sie frühzeitig lernen, wie man verantwortungsvoll damit umgeht. Die moderne Medienwelt ist wie ein Dschungel: geheimnisvoll, vielfältig, faszinierend und manchmal auch gefährlich. Was ist im Internet gut für unsere Kinder und was nicht? Wie können sie lernen, sich selbst ein Urteil über Chancen und Risiken zu bilden?

Herr Alpermann ist unser Beauftragter für die neuen Medien. Er bietet Elternabende zu diesem Thema an. 

Die Veranstaltung wird aus Projektmitteln des Ministeriums für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz und des Ministeriums des Inneren und für Sport gefördert und von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz durchgeführt.


Projektbeschreibung der Verbraucherzentrale


“Jugendliche verbringen nach eigener Schätzung fast die Hälfte ihrer Nutzungszeit im Internet mit „Kommunikation“, der Rest verteilt sich fast gleichmäßig auf die Bereiche „Information“, „Spiele“ oder auf „Unterhaltungsangebote“ wie Musik, Videos oder Filme. Besonders intensiv werden Online-Communities wie „Facebook“ genutzt. Die Jugendlichen gehen dabei recht unbedarft mit persönlichen Daten um.


“Communities – Spaß  im Netz, aber sicher“


Auch wenn die Communities ein quasi-privates „Wir sind uns“-Gefühl vermitteln: So ziemlich jeder kann das Profil lesen – spätestens dann, wenn er ein virtueller „Freund“ geworden ist. Und wer weiß schon, wer da wirklich dahinter steckt? Generell sollte man bei der Profilgestaltung also daran denken, welches Bild man von sich im wahrsten Sinne des Wortes „in die Welt setzt“. Und dabei auch mal an den Job denken: Personalchefs lesen mit – und je nach Gestaltung können Profilbild, Gruppenzugehörigkeit oder Selbstbeschreibung gründlich die Bewerbung verhageln. Vor allem aber: Was einmal im Netz ist, kommt da so schnell nicht wieder raus und kann jahrelang drin bleiben! Und über Suchmaschinen werden oftmals sogar Profil-Infos ausgelesen und für jedermann schon beim „googeln“ sichtbar. Deshalb sollte man sich aber nicht den Spaß verderben lassen. Wir geben ein paar Tipps, die man beherzigen und generell im Hinterkopf haben sollte“.

Text: H. Reif  

Die Broschüre der Verbraucherberatung zum Thema Sicherheit in sozialen Netzwerken

Weiterführende Information

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