Allgemeine Informationen zur Orientierungsstufe

Die Orientierungsstufe am Gymnasium zu St. Katharinen

Die Jahrgänge 5 und 6 in der weiterführenden Schule werden auch als Orientierungsstufe bezeichnet. Der Name ist insofern Programm, weil den Schülerinnen und Schülern Zeit gegeben werden soll, sich nach dem Wechsel von der Grundschule in Ruhe entwickeln zu können. Vieles ist neu für die Kinder: sie haben unterschiedliche Fächer, neue Lehrerinnen und Lehrer, neue Mitschülerinnen und Mitschüler und müssen sich in einem unbekannten - oft viel größeren - Gebäude zurechtfinden. Natürlich wird in den weiterführenden Schulen auch anders gelernt als in der Grundschule. All diese Umstellungen fordern die Kinder und sie brauchen Zeit, um sich auf diese Neuerungen einzustellen. Deshalb werden diese beiden Jahrgänge als Einheit gesehen, in denen die Lehrerinnen und Lehrer die Kinder beobachten, fördern und begleiten. Innerhalb dieser Stufe findet auch keine Versetzung statt.

Wir am Gymnasium zu St. Katharinen in Oppenheim organisieren den Einstieg ins Gymnasium so, dass die neuen Schülerinnen und Schüler in den ersten drei Tagen die neue Schule spielerisch erkunden, sich mit den organisatorischen Anforderungen vertraut machen und ihre neuen Mitschülerinnen und Mitschüler kennen lernen. Sie bekommen von uns ein Hausaufgabenheft, das auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist und jede Menge Tipps von ihren Tutoren, wie sie den Alltag bewältigen können.

Im Laufe des Schuljahres trainieren sie in der Verfügungsstunde das Umgehen miteinander (MUT) und erlernen im Klassenrat, wie sie die Klassenangelegenheiten selbst lösen können.

Die Integrationsfahrt findet im 2. Halbjahr der 5. Jahrgangsstufe statt, damit die neuen Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer gezielt auf die Bedürfnisse der Gruppe eingehen können.