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Mingelaba!
Das heißt ‚ich grüße euch’ auf birmanisch.
Und kay zu tin ba de heißt ‚vielen Dank’.
Vielen Dank für die ca. 250 Euro, die Frau Petra Gradl mir als Spende hat zukommen lassen.
Das Geld hat eine Klasse zum Teil für mich gesammelt, zum anderen Teil stammt es aus den Erlösen des Timerverkaufs von 2009 und 2010, den ebenfalls Frau Gradl organisiert hat.
Mein Name ist Tin Myo Swe, ich bin mit Gunter Hofmann verheiratet und habe so Kontakt mit eurer Schule. Ich bin eine Birmanin und komme aus einem hübschen kleinen Ort namens Mingun in der Nähe der alten Königsstadt Mandalay. Es lohnt sich Fotos bei Google anzuschauen.
Viele Leute in Myanmar, so nennt sich Birma heute, leben unter der Armutsgrenze. Um nach meinen Möglichkeiten zu helfen, habe ich zeitweise in dem „Förderverein Myanmar e.V.“ mitgearbeitet. Wenn ihr wollt, könnt ihr euch unter www.help-myanmar.net informieren.
In Mingun gibt es in der Nachbarschaft meines Elternhauses ein Altenheim, das von Mönchen geführt wird. Die alten Leute haben in den meisten Fällen keine Angehörigen mehr und ihnen fehlen jegliche Mittel.
Einen Teil des Geldes habe ich den Mönchen, die das Heim leiten, gespendet, einen Teil hat die Krankenschwester erhalten, die sich um die medizinische Versorgung kümmert, und einen Teil habe ich direkt an die alten ‚Herrschaften’ verteilt. Und was übrig blieb, habe ich in ein ‚Festessen’ für die alten Leute investiert. Unter freiem Himmel wurde geschnipselt und in großen Töpfen gerührt und gekocht.
Die Kinder der Nachbarschaft haben dabei fleißig geholfen – und natürlich mitgegessen.
Selbstverständlich habe ich erklärt, woher der ‚Segen’ kommt und soll euch allen herzlich dafür danken:
Kay zu ah myar gyi tin pa de. Ahlone ko note set pa de.
In diesem Sinn euch allen alles Gute!
Tin Myo Swe










