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Geschichte des Gymnasiums



 

Das Gymnasium zu St. Katharinen in Oppenheim feierte im Jahre 1986 sein 425-jähriges Bestehen. Seine Gründung verdankt es Kurfürst Friedrich III., der im Jahre 1561 die erste Oppenheimer Lateinschule unter städtischer Trägerschaft gründete. Nach einer wechselvollen Geschichte, die durch den 30jährigen Krieg, den pfälzischen Erbfolgekrieg 1689 und die französische Besetzung im Jahre 1803 geprägt ist, kam es nach den Wirren des zweiten Weltkrieges im Jahre 1945 zur Neugründung einer "Oberrealschule", aus welcher fünf Jahre später dann das staatliche, damals neusprachliche Gymnasium in Oppenheim hervorging.

 

Chronologie



1944

  • 8. September: Alle Schulen geschlossen
  • Anstrengungen in Oppenheim, den Unterricht weiterzuführen
  • Dezember: Eine Außenschule in Guntersblum eingerichtet

1945

  • Schulunterricht schon seit Monaten zum Erliegen gekommen
  • Ende August wird eine Möglichkeit der Wiedereröffnung der Volks- und höheren Schulen erkennbar und von französischer Militärregierung verfügt
  • Schulbücher der Zeit von 1933-1945 wurden verboten
  • Entnazifizierung der Lehrer
  • Bildungspläne zeigen drei Werte:
    Humanismus - Christentum - Demokratie
  • Schüler mit Reifevermerk in einem zentralen Sonderlehrgang für Kriegsteilnehmer geschult
  • Schulgebäude am 17. März geschlossen, danach Quartier für amerikanische und französische Truppen
  • Erst am 15. März 1946 wird es erneut freigegeben

1945-1946

  • Oberrealschule

1950

  • "Staatliches, neusprachliches Gymnasium Oppenheim" - Hauptfächer: Deutsch, Mathematik, Französisch, Latein und Englisch

1960

  • Beschluss zum Bau eines neuen Schulgebäudes an der Festwiese Oppenheim

1966

  • Das neue Schulgebäude wird bezogen

 

 

1973

  • Einführung der Mainzer Studienstufe (MSS)

1974

  • Beschluss eines Zusatzbaus für die Naturwissenschaften

1976

  • "Gymnasium zu St. Katharinen"

1983

  • Beginn der Bauarbeiten des 1974 beschlossenen Zusatzbaus

1985

  • Beginn der Renovierung des Hauptgebäudes

1986

  • Ende der Bauarbeiten und Einweihung des Zusatzbaus und 425-jähriges Bestehen des Gymnasiums
Der Neubau mit den naturwissenschaftlichen Räumen
Der Innenhof heute

1995-1998

  • Planung und Gestaltung des Innenhofs mit Teichanlage

Schuljahr 2001/2002

  • 1050 Schüler, 545 Mädchen, 505 Jungen  

September 2004

März 2007

Schuljahr 2006/2007

  • 1300 Schüler, 654 Mädchen, 646 Jungen

 

 

Quelle: Ausstellung vom Tag der offenen Tür im November 2001

... und so geht es weiter



2007-2008

  • Weitere Umbauarbeiten: Verlegung der Computerräume in die alte Bibliothek und Schaffung neuer Klassenräume in den alten Computerräumen
  • ab Sommer 2007: Einrichtung eines Ganztagsschulbetriebs in Angebotsform, dazu werden weitere Baumaßnahmen erforderlich:
    Ein Anbau für weitere Klassenräume, die Renovierung der alten Sporthalle und der Außenanlagen und eine neue Mensa.